Strahlenschutzseminar bei der Feuerwehr Lübeck

Auch in diesem Jahr unterstützte die Firma Strahlenschutz-Instruktion die Feuerwehr Lübeck an drei Terminen bei der Ausbildung im Bereich Strahlenschutz. Durchgeführt wurden diese Seminare im Rahmen der Führungsdienstfortbildung (gehobener und höherer Dienst) der Berufsfeuerwehr.

Da im Praxisteil der Seminare eine Strahlenquelle (Cs-137) mit einer Aktivität von 9,62GBq verwendet wurde, begannen die Unterrichte mit einer behördlich vorgeschriebenen Sicherheitsunterweisung. Im Anschluss erfolgte eine Auffrischung der Thematik „ionisierende Strahlung“ und „Transportkennzeichnung radioaktiver Stoffe“. Der praktische Teil der Seminare bestand aus einer Schulübung, die in zwei Phasen aufgeteilt wurde.

Hierfür wurde folgendes Szenario dargestellt: „Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug, welches ein Versandstück mit einer Strahlenquelle transportierte / das Versandstück wurde bei dem Unfall beschädigt / eine Person verletzt im Fahrzeug, jedoch nicht eingeklemmt“. Erste Phase: Ein HLF trifft am Einsatzort ein. Vorgehen nach der „GAMS-Regel“ und durchführen der damit verbundenen Menschenrettung. Zweite Phase: Der Löschzug der Gefahrgutwache trifft am Einsatzort ein und führt die Suche der Strahlenquelle durch.

Es wird die Grenze zum Gefahrenbereich ermittelt und festgelegt, die Fundstelle der Strahlenquelle markiert und Messwerte aufgenommen. Während der Übungen begleitete die Firma Strahlenschutz-Instruktion die an der Übung beteiligten Einsatzkräfte und gab Informationen über den Umgang mit Messgeräten, Aufgaben und taktisches Vorgehen im “Dreimanntrupp“ sowie gesetzliche Grundlagen mit Bezug auf einen Strahlenschutzeinsatz.

Ziel der Seminare war die Vertiefung der Kenntnisse im Bereich der Messtechnik und deren einsatztaktische Werte sowie die Aufgaben und allgemeinen Abläufe im Strahlenschutzeinsatz. Wir bedanken uns bei allen Seminarteilnehmern für das große Interesse und die tolle Mitarbeit! Euer Team von Strahlenschutz-Instruktion